Soziologie heute Ausgabe Juni 2020

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist sozheuteJuniausgabe2020_titelseite-3.jpgWerte Leserin, werter Leser,
mit der April-Ausgabe von soziologie heute haben wir verhältnismäßig schnell auf die auftretende Corona-Krise reagieren können und auch dieses Mal liegt unser Schwerpunkt auf dieser Pandemie und ihren Auswirkungen. So berichtet u. a. Thomas Heberer vom Kampf Chinas gegen Corona und bringt interessante Einblicke in die Kulturgeschichte des Milliardenreiches und Bernhard Martin schreibt in seiner Glosse, was nach der Covid-Pandemie politisch durchgesetzt werden muss.
Mit dem Beitrag von George Ritzer und Piergiogio Degli Esposti über die Phasenverschiebung zwischen Veränderung und Verständnis von konventionellen und digitalen Konsumorten setzen wir die Reihe Cultural lag fort. „Was stellen Staaten, fehlt die Gerechtigkeit, anderes dar als große Räuberbanden?“ Mit diesem Ausspruch von Augustin beginnt Sven Papcke seine Betrachtungen zum Thema „Konkurrenz-Staat-Postnormalität.
„Der moderne Kulturkampf ist weniger eine Auseinandersetzung zwischen dem freien Westen und dem Rest der Welt, sondern ein Kampf um die Authentizität und damit Dauerhaftigkeit von Lebensprinzipien“, so sieht es Polycarp Ibe in seinem Beitrag. Gibt es den „freien Willen“? Wird durch einen Irrtum gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Fortschritt blockiert? Diesen Fragen geht Gerhard A. Schwartz nach.
Auch dieses Mal entstammen die meisten Beiträge dieser Ausgabe den Home-Offices der Autoren. Und aufgrund der positiven Resonanz auf unser letztes Kreuzworträtsel haben wir uns entschlossen, Ihnen ein weiteres anzubieten. Vielleicht bekommen Sie dadurch Lust, den einen oder anderen Klassiker mal nachzulesen.
Wir wünschen Ihnen interessante Lesestunden und – wie es im Alpenraum so schön heißt – „Xundbleibn“.
Die Redaktion von soziologie heute

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