Soziologie heute Ausgabe Februar 2020

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist sozheuteFeber2020Titelblatt-1.jpgWerte Leserin, werter Leser,
wir setzen unsere Reihe „Cultural Lag“ fort – dieses Mal mit einem Beitrag von Takemitsu Morikawa, der das Spannungsfeld zwischen soziokultureller Evolutionsstheorie und Theorie der Moderne ausleuchtet.
Fachkräfte-Engpässe sind derzeit in aller Munde. Dies trifft insbesondere auf kleinere und mittelständische Unternehmen zu. Peter Biniok und Andreas Otremba zeigen in ihrem Artikel auf, wie lokale Akteure proaktiv existierende Ressourcen und Chancen nutzen, um die Sichtbarkeit und Anerkennung eines Berufsbildes und einer Branche zu erhöhen.
Ein deutsch-schweizerisches Forschungsprojekt unter Führung der Universitäten Leipzig und Luzern hat eine Bevölkerungsumfrage durchgeführt, um der Frage nachzugehen, ob Religion für die eigene Identität wichtig ist und ob sie Menschen trennt oder miteinander verbindet. Ihre religiöse Identität ist demnach einer Mehrzahl der Deutschen und der Hälfte der Schweizer wichtig. Sie kann eine große gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Bedeutung haben.
Breit gestreute Themenfelder erwarten Sie mit den vielen weiteren Beiträgen. So lesen Sie beispielsweise wie Frauen und Männer mit hohem Körpergewicht ihr Leben mit einem Stigma bewältigen, wie Menschen zur Frage, ob Liebe zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz zukünftig normal sein wird, stehen oder welche Auswirkungen die Alterung der Gesellschaft auf den Wohlstand hat. Weitere Beiträge befassen sich damit, wie Jugendliche befähigt werden können, nachhaltig Klamotten zu kaufen oder welche Auswirkungen es hat, wenn Schüler selbst entscheiden können, ob sie in der ersten oder der zweiten Stunde anfangen.
Alfred Rammer bringt den zweiten Teil seines Beitrages über Jürgen Habermas und Bernhard Martin geht der Frage nach, ob die Soziologie etwas zur Erforschung der Phänomene rund um den Klimawandel beitragen kann.
Also, genug Lesestoff für die oftmals grauen und nebeligen Wintertage. Und genug Stoff zum Diskutieren.
Wir wünschen Ihnen spannende Lesestunden.
Redaktion Soziologie heute
 

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