Uni Duisburg-Essen

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Das Institut für Soziologie an der Universität Duisburg-Essen beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Neue Arbeitsgesellschaft und soziale Integration“.

Mit diesem Forschungs- und Lehrschwerpunkt wird eine Fragestellung aufgenommen, die bereits von den Gründungsvätern der Soziologie im ausgehenden 19. Jahrhundert bearbeitet wurde. Damals ging es darum, im Übergang von einer Agrar- zu einer Industriegesellschaft und den sich daraus ergebenden sozialen Problemlagen, die Konsequenzen einer zunehmenden Arbeitsteilung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu untersuchen. Angesichts des Übergangs von der klassischen Industriegesellschaft hin zu einer Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft, stellt sich diese Frage zu Beginn des XXI. Jahrhunderts neu und fordert auch neue theoretische und empirische Zugänge.

Die Duisburg-Essener Soziologie ist traditionell anwendungsbezogen und international vergleichend. Sie ist, erstens, keiner der klassischen soziologischen Theorieschulen verpflichtet, sondern bedient sich unterschiedlicher Theoriemodelle, um die Probleme der “Neuen Arbeitsgesellschaft” adäquat beschreiben und erklären zu können. Sie geht, zweitens, davon aus, dass zum Verständnis von Stabilität und Wandel in modernen Gesellschaften die Ebene der Organisationen – sowohl Verbände und Parteien als auch Arbeitsorganisationen (Unternehmen, Betriebe) – und deren Strukturen und Prozesse entscheidend sind. Und sie ist, drittens, grundsätzlich empirisch ausgerichtet, zielt deshalb auf die gegenstands- und problembezogene Vermittlung, Anwendung und Weiterentwicklung des bestehenden Methodenarsenals der Sozialwissenschaften.

Das Institut kooperiert mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und pflegt Beziehungen zu anderen soziologischen Instituten des In- und Auslandes. Der internationale Austausch von Studierenden und MitarbeiterInnen hat einen hohen Stellenwert und wird vom Institut gefördert.

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