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Technische Universität Dortmund
Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs)

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Die Sozialforschungsstelle (sfs) Dortmund ist eines der großen deutschen Institute zur Arbeitsforschung. Bereits 1946 gegründet, war die sfs seit 1972 nord-rhein-westfälisches Landesinstitut. Seit 2007 ist sie eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Technischen Universität Dortmund. Ihr Generalthema ist soziale Innovation in den unterschiedlichen Facetten, in denen sie sich in der Gesellschaft vollzieht. Die Leitung hat Prof. Dr. Jürgen Howaldt inne. Das Institut ist Mitherausgeber der Zeitschrift ARBEIT.

Ein interdisziplinäres Team von Arbeits- und SozialwissenschaftlerInnen, ÖkonomInnen, PädagogInnen, StatistikerInnen, IngenieurInnen und InformatikerInnen forscht, berät und evaluiert zu aktuellen Fragen in der Arbeitswelt. Einen wichtigen Anteil nehmen dabei Verbund- sowie netzwerkartig organisierte Forschungs- und Beratungsprojekte ein.

Neben anwendungsorientierter Grundlagenforschung, beispielsweise zur Arbeitsgestaltung und zum Arbeitsschutz, berät die Sozialforschungsstelle u.a. zu neuen Produktionskonzepten oder im Weiterbildungsbereich, evaluiert die Einführung von Öko-Audits, untersucht die Auswirkungen der Multimedia-Technologie und beschäftigt sich mit frauenspezifischer Arbeitsmarktpolitik, mit Gesundheitspolitik oder der Zukunft der Mitbestimmung.

Rund 50 wissenschaftliche MitarbeiterInnen in Voll- oder Teilzeit arbeiten in der Sozialforschungsstelle in sieben thematischen Forschungsbereichen. Unterstützt werden sie dabei von studentischen MitarbeiterInnen, MitarbeiterInnen in Sachbearbeitung sowie im wissenschaftlichen Dienst einschließlich der Bibliothek.

Die Sozialforschungsstelle Dortmund verfügt über zahlreiche Kontakte und Kooperationspartner auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Es hat 1991 den europäischen Sozialforschungsverbund euroNET:WORK&EDUCATION mitbegründet.

Die Sozialforschungsstelle Dortmund erhält eine finanzielle Grundausstattung durch das Land Nordrhein-Westfalen. Der Großteil der Finanzierung erfolgt aus der Akquisitionen von Drittmitteln, die seit 1979 erheblich ausgeweitet werden konnten. Seit 1997 hat die Sozialforschungsstelle ihren Sitz in Dortmund-Eving, wo sie gemeinsam mit anderen Forschungs- und Beratungseinrichtungen das Zentrum Minister Stein (ZMS) (vormals Arbeits- und Sozialwissenschaftliche Zentrum (ASZ)) aufgebaut hat.

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