Satzung der Ethik-Kommission

III. Organisation der Kommission

§ 6 Wahlverfahren
(1) In der konstituierenden Sitzung wählen die Mitglieder der Ethik-Kommission aus ihren Reihen eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden, eine Stellvertreterin oder einen Stellvertreter und – sofern sie dies gesondert beschließen – eine Schriftführerin oder einen Schriftführer für die Dauer der Amtszeit der Kommission.
(2) Wiederwahl ist zulässig.
(3) Die oder der Vorsitzende der Ethik-Kommission darf nicht zugleich Vorsitzende oder Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie oder des Berufsverbandes Deutscher Soziologinnen und Soziologen sein.
(4) Kontaktadresse der Ethik-Kommission ist die Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS).
(5) Die oder der Vorsitzende vertritt die Kommission nach außen, trifft die notwendigen organisatorischen Entscheidungen und leitet die Anhörungen und Sitzungen.

§ 7 Ausscheiden eines Mitglieds
(1) Scheidet ein Kommissionsmitglied aus, so entscheidet der dieses Mitglied entsendende Verband unverzüglich über dessen Nachfolge.
(2) Die Nachfolge endet mit der regulären Amtszeit der Ethik-Kommission.

§ 8 Ausschluss eines Mitglieds
(1) Der Ausschluss eines Kommissionsmitgliedes aus einem Verfahren wegen Besorgnis der Befangenheit richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Über den Ausschluss entscheidet die Ethik-Kommission auf Antrag. Antragsberechtigt sind die Kommissionsmitglieder und die Beteiligten.
(2) Wird eine Maßnahme gegen ein Kommissionsmitglied ausgesprochen, so erlischt dessen Mitgliedschaft in der Ethik-Kommission.

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