Satzung der Ethik-Kommission

§ 3 Sanktionen
(1) Befindet die Ethik-Kommission, dass kein ethischer Verstoß vorliegt, werden alle betroffenen Seiten darüber informiert. Damit wird der Vorgang abgeschlossen.
(2) Stellt die Ethik-Kommission im Verlauf der Anhörungen fest, dass ein Verstoß gegen den Ethik-Kodex vorliegt, informiert sie alle davon betroffenen Seiten und gibt einen Bericht an die Vorstände. Es können folgende Maßnahmen empfohlen werden:
Sanktionen auszusprechen;
einen öffentlichen Tadel in den Fachzeitschriften der Verbände auszusprechen;
den freiwilligen Austritt eines Mitglieds dem jeweiligen Verband anzuregen;
die Mitgliedschaft im jeweiligen Verband für einen bestimmten Zeitraum auszusetzen;
das Mitglied aus dem jeweiligen Verband auszuschließen.

II. Grundsätze der Kommissionsarbeit

§ 4 Zielsetzung
Verfahren und Entscheidungen der Ethik-Kommission richten sich nach den Grundsätzen und Zielsetzungen des Ethik-Kodex.

§ 5 Vorgehen
(1) Die Ethik-Kommission folgt in ihrer Arbeit dem Ethik-Kodex. Das bedeutet, dass die Ethik-Kommission im Sinne eines Interessenausgleichs nachstehende Prioritäten setzt:
8. Der oder die Beschuldigte wird durch den Vorsitzenden/die Vorsitzende der Kommission über die Vorwürfe gegen ihn/sie informiert.
9. Anschließend prüft der oder die Vorsitzende der Kommission, ob eine einvernehmliche Beilegung des Konflikts erreicht werden kann.
10. Scheitern diese Bemühungen, so tritt die Ethik-Kommission zusammen, berät, hört ggf. an und entscheidet.
(2) Beteiligte im Sinne dieser Satzung sind, wer einen Missstand der Ethik-Kommission vorlegt, wer von diesem Missstand betroffen ist und wem dieser zum Vorwurf gemacht wird.
(3) Beteiligte können sich durch einen Beistand vertreten lassen.

Pages: 1 2 3 4 5 6 7